Tiere Pantomime: Einfache und lustige Tiere zum Darstellen
Für Tiere Pantomime eignen sich vor allem Tiere mit einer unverwechselbaren Bewegung oder einem auffälligen Körperteil: der Hai mit seiner Flosse, das Kaninchen mit langen Ohren, die Kuh, die gemolken wird, oder die Ameise, die schwere Lasten schleppt. Mit leichten Tieren vom Bauernhof starten, dann zu Meerestieren und Insekten steigern: So haben Kinder und Erwachsene gleichermaßen Spaß.
Welche Tiere sind am einfachsten darzustellen?
Diese Tiere klappen auch in der allerersten Runde. Die ersten sieben stammen aus dem Deck Tiere, die letzten drei aus dem Deck Bauernhoftiere.
| Tier | So spielt ihr es |
|---|---|
| Hund | Auf allen vieren hecheln, mit dem Po wedeln, Pfote geben |
| Hai | Eine Hand als Flosse auf den Kopf legen und durchs Zimmer gleiten |
| Schlange | Arme eng an den Körper, sich schlängeln, Zunge kurz rausstrecken |
| Kaninchen | Hände als Ohren hochhalten, hoppeln, schnell mit der Nase schnuppern |
| Eule | Augen mit den Fingern zu Kreisen formen und den Kopf weit drehen |
| Nashorn | Eine Faust als Horn auf die Nase setzen und losstürmen |
| Schimpanse | Unter den Armen kratzen, Lippen vorstülpen, Banane schälen |
| Kuh | Langsam kauen, mit dem Schwanz Fliegen verscheuchen |
| Hahn | Ellbogen als Flügel anwinkeln, Brust raus, den Kopf recken und stumm krähen |
| Ziege | Mit dem Kopf leicht stoßen und an allem herumknabbern |
Bauernhoftiere: perfekt für Kita und Familie
Der Bauernhof ist für viele Kinder die erste Tierwelt, die sie kennen. Im Deck Bauernhoftiere stecken neben Tieren auch Tätigkeiten rund um den Hof, die sich herrlich spielen lassen:
- Truthahn: Aufplustern, Kopf ruckartig vor und zurück bewegen.
- Fohlen: Auf wackeligen Beinen die ersten Schritte machen.
- Stier: Mit dem Fuß scharren, Hörner zeigen und losrennen.
- Maultier: Stur stehen bleiben und sich weigern, weiterzugehen.
- Kuh melken: Auf einem Hocker sitzen und abwechselnd an unsichtbaren Zitzen ziehen.
- Matschiges Feld: In Gummistiefeln steckenbleiben und mühsam einen Fuß nach dem anderen herausziehen.
Kleiner Tipp für Eltern: Kindern hilft es, wenn ihr vor dem Spiel gemeinsam ein Bilderbuch vom Bauernhof anschaut. Dann haben alle die gleichen Bilder im Kopf.
Tiere aus dem Meer
Meerestiere sind etwas schwieriger, weil man sich als Mensch an Land bewegt. Mit Schwimmbewegungen und klaren Formen gelingt es trotzdem. Beispiele aus dem Deck Ozeanleben:
- Delfin: Mit zusammengelegten Händen aus dem Wasser springen und wieder abtauchen.
- Seestern: Arme und Beine weit ausstrecken und sich nicht bewegen.
- Seepferdchen: Aufrecht stehen, Kopf leicht gebeugt, mit kleinen Hüpfern vorwärts.
- Pinguin: Arme seitlich steif, watscheln und dann auf dem Bauch rutschen.
- Kugelfisch: Backen aufblasen und sich plötzlich rund machen.
- Blauwal: Riesig werden, langsam gleiten, aus dem Rücken eine Wasserfontäne sprühen lassen.
- Anglerfisch: Mit einem Finger eine leuchtende Angel vor dem Kopf baumeln lassen, dann zuschnappen.
Insekten und Krabbeltiere
Insekten sind klein, aber oft erstaunlich lustig. Ideen aus dem Deck Insekten:
- Ameise: Etwas viel zu Schweres auf dem Rücken schleppen, mit den Fingern als Fühlern tasten.
- Marienkäfer: Punkte auf den Rücken tippen und davonfliegen.
- Mücke: Um jemanden herumschwirren, dann zustechen und ausweichen, wenn er schlägt.
- Schnecke: Sich ganz langsam bewegen, das Haus auf dem Rücken tragen, Fühler einziehen.
- Gottesanbeterin: Die Arme angewinkelt vor der Brust halten wie zum Gebet und blitzschnell zugreifen.
- Hummel: Pummelig von Blüte zu Blüte schwirren.
- Stabschrecke: Völlig steif stehen wie ein Ast und nur ganz langsam ein Bein heben.
- Ohrwurm: Ein lustiger Doppelsinn: in den Ohren krabbeln oder ein Lied, das nicht aus dem Kopf geht, durch Mitwippen zeigen.
Schwere Tiere für Profis
Wer schon alles kennt, greift zu den schweren Karten im Deck Tiere. Hier hilft nur Kreativität:
| Tier | Ansatz |
|---|---|
| Koala | An einen Baum klammern, gemütlich Blätter kauen, einschlafen |
| Alpaka | Langer Hals, flauschiges Fell streicheln, beleidigt die Lippen spitzen |
| Seegurke | Reglos auf dem Meeresboden liegen, ab und zu leicht zucken |
| Lemur | Mit großen Augen auf einem Ast sitzen, langen Ringelschwanz zeigen |
| Klippschliefer | Auf einem Felsen in der Sonne liegen, hektisch umsehen |
| Harpyie | Riesige Krallen zeigen und mit gewaltigen Flügeln jagen |
Bei der Harpyie oder beim Riemenfisch ist es völlig in Ordnung, wenn das Team erst auf einen Oberbegriff wie Greifvogel oder Fisch kommt und dann weiter eingrenzt.
Drei Spielvarianten für Tiere Pantomime
- Tierkette: Jedes Kind macht das Tier des Vorgängers kurz nach und hängt ein neues an. Wer die Reihenfolge vergisst, setzt eine Runde aus.
- Zoobesuch: Eine Person ist Zoowärterin und führt durch Gehege. In jedem Gehege spielt ein anderes Kind ein Tier, die Gruppe rät.
- Tierfamilie: Zwei Spieler stellen gleichzeitig ein Elterntier und sein Junges dar, etwa Kuh und Kalb oder Pferd und Fohlen.
So stellt ihr Tiere überzeugend dar
- Fortbewegung zuerst: Krabbelt, fliegt, schwimmt oder hüpft das Tier? Das grenzt die Möglichkeiten sofort ein.
- Größe zeigen: Mit den Händen andeuten, ob es winzig wie eine Laus oder groß wie ein Nashorn ist.
- Markantes Merkmal: Rüssel, Hörner, Flossen, Schnabel oder langer Hals.
- Typische Handlung: Nüsse sammeln, Netze spinnen, Nest bauen.
- Lebensraum: Wasser, Wiese, Dschungel oder Bauernhof andeuten.
- Laute weglassen: In der klassischen Variante ist alles stumm. Wann Geräusche als Hausregel okay sind, lest ihr im Artikel Darf man bei Pantomime reden?. Für die Kleinsten gibt es eigene Ideen unter Pantomime für Kinder.
Das Deck Tiere gehört übrigens zu den vier Decks, die in der Act Up App dauerhaft kostenlos sind, und eignet sich daher gut für den ersten Spieleabend.