Weihnachten Pantomime: Festliche Begriffe für die ganze Familie
Für Weihnachten Pantomime eignen sich Begriffe, die jeder aus der eigenen Adventszeit kennt: Nikolaus, Weihnachtsbaum, Lebkuchenmann, Plätzchen backen oder Lichterkette entwirren. Mischt leichte Begriffe für Kinder mit lustigen Situationen für Erwachsene, spielt in zwei Teams mit 60 Sekunden pro Begriff und schon wird der Abend nach der Bescherung zum fröhlichen Familienspiel.
Leichte Weihnachtsbegriffe für Kinder
Für Kita- und Grundschulkinder sind Gegenstände und einfache Tätigkeiten ideal. Alle Beispiele stammen aus dem Deck Weihnachten:
| Begriff | So stellt ihr ihn dar |
|---|---|
| Weihnachtsbaum | Arme schräg nach unten ausbreiten, oben spitz zulaufen lassen, dann Kugeln aufhängen |
| Schneemann | Drei Kugeln übereinander formen, Karotte als Nase einsetzen |
| Geschenk | Ein Paket schütteln, lauschen, ungeduldig das Papier aufreißen |
| Nikolaus | Bischofsstab halten, hohe Mütze andeuten, Stiefel füllen |
| Lebkuchenmann | Steif wie ein Plätzchen gehen und davonlaufen |
| Heiße Schokolade | Becher mit beiden Händen halten, pusten, vorsichtig schlürfen |
| Schleife | Ein Band zweimal um einen Finger legen und festziehen |
| Weihnachtslieder singen | Ein Liederheft halten und mit Kerzenlicht im Kreis stehen |
Kinder, die noch nicht lesen können, bekommen den Begriff von einem Erwachsenen ins Ohr geflüstert oder ziehen eine selbst gemalte Bildkarte. Ganz Kleine spielen am besten zusammen mit Mama, Papa oder einem älteren Geschwisterkind: Einer zeigt, der andere macht mit. So traut sich auch ein Dreijähriger nach vorn, und die Großeltern raten begeistert mit.
Typisch deutsche Weihnachtstraditionen
Was die deutsche Weihnachtszeit ausmacht, lässt sich wunderbar darstellen. Einige Begriffe kommen aus dem Weihnachten-Deck, die anderen sind allgemeine Ideen für eigene Karten.
Aus dem Deck Weihnachten:
- Plätzchen backen: Teig ausrollen, Förmchen aufdrücken, das Blech in den Ofen schieben und naschen.
- Lametta: Silberne Fäden einzeln und sehr ordentlich über die Zweige hängen.
- Würstchen mit Kartoffelsalat: Das Heiligabend-Essen vieler Familien. Wurst auf die Gabel, dann Salat aus einer großen Schüssel löffeln.
- Raclette: Ein kleines Pfännchen unter den Grill schieben und ungeduldig warten.
- Die Heiligen Drei Könige: Zu dritt mit Krone und Geschenken einem Stern folgen.
- Krampus: Im Alpenraum der finstere Begleiter des Nikolaus. Hörner zeigen, mit einer Rute drohen, mit schweren Schritten stampfen.
Weitere Ideen für eigene Karten:
- Adventskranz: Vier Kerzen zeigen und jede Woche eine weitere anzünden.
- Adventskalender: Ein Türchen suchen, öffnen und die Schokolade naschen.
- Stiefel putzen: Am Abend vor dem Nikolaustag die Stiefel blank polieren und vor die Tür stellen.
- Christkind: Kleine Flügel, ein Glöckchen läuten und leise verschwinden.
- Weihnachtsmarkt: Von Bude zu Bude schlendern, gebrannte Mandeln essen, frieren.
- Wichteln: Ein Los ziehen, heimlich grinsen, ein Päckchen verstecken.
- Krippe aufstellen: Figuren behutsam auspacken und um einen kleinen Stall anordnen, zum Schluss den Stern obendrauf.
- Baum schmücken: Zu zweit die Lichterkette hinaufreichen, während einer auf der Leiter balanciert.
Lustige Begriffe für Heiligabend mit der Familie
Wenn die Kinder im Bett sind oder Teenager mitspielen, dürfen es gern die lustigen Begriffe sein. Aus den Decks Weihnachten und Winter:
- Lichterkette entwirren: Mit wachsender Verzweiflung an einem riesigen Knäuel ziehen.
- Hässlicher Weihnachtspullover: Den Pulli stolz präsentieren, während alle anderen das Gesicht verziehen.
- Nach dem Festessen einschlafen: Bauch reiben, Gürtel öffnen, auf dem Sofa wegnicken.
- Die Liste der braven Kinder: Eine lange Rolle abwickeln und mit strengem Blick abhaken.
- Schneeball ins Gesicht: Ahnungslos dastehen und plötzlich getroffen werden.
- Auf Glatteis ausrutschen: Vorsichtig tippeln, dann mit rudernden Armen fallen.
- Scheiben kratzen: Morgens im Dunkeln mit eiskalten Fingern die Autoscheibe freikratzen.
- Einen Handschuh verlieren: Suchen, Taschen abklopfen, zurückgehen, aufgeben.
Weihnachtslieder und Filme als Kategorie
Eine Runde mit Liedern und Filmen ist ein Höhepunkt jeder Weihnachts-Pantomime. Bekannte Titel aus den Decks:
- In der Weihnachtsbäckerei (Deck Sing es): Mit Mehl um sich werfen, Teig kneten, in die Schüssel naschen.
- Kevin - Allein zu Haus (Deck Filme): Hände an die Wangen und stumm schreien.
- Der Polarexpress (Deck Animationsfilme): Ein Zugticket lochen und durch den Schnee rattern.
- Der Nussknacker (Deck Weihnachten): Mit dem Kiefer kräftig zubeißen und eine Nuss knacken.
Dazu passen allgemeine Klassiker wie Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, Der kleine Lord oder Lieder wie O Tannenbaum, Stille Nacht und Kling, Glöckchen. Noch mehr Filmideen findet ihr unter Filme Pantomime.
Pantomime bei der Adventsfeier und Weihnachtsfeier
Nicht nur zu Hause, auch bei Feiern mit vielen Gästen funktioniert Weihnachts-Pantomime hervorragend:
- Kindergarten und Schule: Bei der Nikolausfeier bekommt jedes Kind einen einfachen Begriff. Die anderen raten, der Nikolaus verteilt dann die Säckchen.
- Verein und Seniorenkreis: Begriffe wie Sankt Martin oder Krampuslauf aus dem Deck Feiertage wecken Erinnerungen und regen zum Erzählen an.
- Firmenfeier: Mischt Weihnachtsbegriffe mit Büroalltag. Mehr Ideen dazu stehen im Artikel Pantomime Teambuilding.
Weihnachten Pantomime planen: So geht’s
- Begriffe sammeln: Etwa 30 Karten für eine Familienrunde, sortiert nach leicht und lustig.
- Teams mischen: Jung und Alt in jedes Team, damit die Kinder Unterstützung haben.
- Zeit festlegen: 60 Sekunden pro Begriff, für Kinder unter acht Jahren 90 bis 120 Sekunden.
- Kleine Preise: Das Gewinnerteam darf sich zuerst vom Plätzchenteller bedienen.
- Adventsvariante: Hängt in der Adventszeit jeden Tag einen Begriff an den Kalender. Wer abends dran ist, spielt ihn der Familie vor.