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Stirnraten: So funktioniert das Spiel mit dem Handy an der Stirn

Stirnraten funktioniert so: Eine Person hält sich das Handy mit dem Bildschirm nach außen an die Stirn, ohne den Begriff zu sehen. Alle anderen sehen ihn und spielen ihn ohne Worte vor. Errät die Person den Begriff, kippt sie das Handy und zählt einen Treffer, sonst kippt sie zum Überspringen. Ziel ist es, in einer Runde von etwa einer Minute möglichst viele Begriffe zu erraten.

Woher kommt Stirnraten, und was ist anders als bei Wer bin ich?

Das Prinzip ist alt: Schon auf Kindergeburtstagen klebte man sich früher Zettel an die Stirn. Beim Stirnraten wird daraus aber ein ganz anderes Spiel. In Deutschland hat sich der Name für die Handy-Variante eingebürgert, bei der Pantomime und Tempo im Vordergrund stehen.

Wer bin ich Stirnraten
Hilfsmittel Zettel oder Klebezettel Handy an der Stirn
Begriff Eine Person, bleibt die ganze Runde Wechselt nach jedem Treffer
Wie wird geraten Ja-Nein-Fragen stellen Die anderen spielen vor
Tempo Gemütlich Gegen die Uhr, sehr schnell
Wer spielt aktiv Vor allem die ratende Person Alle gleichzeitig

Stirnraten ist damit eine moderne Form der Pantomime: Statt dass eine Person darstellt und viele raten, stellen viele dar und eine Person rät.

Die Regeln Schritt für Schritt

  1. Rater bestimmen. Wer anfängt, hält das Handy quer an die Stirn, Bildschirm nach außen.
  2. Kategorie wählen. Promis, Tiere, Filme oder Alltagshandlungen. Die Gruppe sollte die Kategorie kennen.
  3. Runde starten. Ab jetzt läuft die Zeit, üblich ist etwa eine Minute.
  4. Vorspielen. Alle anderen stellen den Begriff dar. In der klassischen Pantomime-Variante ohne Worte, in einer lockeren Hausregel dürfen sie auch umschreiben, ohne das Wort selbst zu sagen.
  5. Kippen. Richtig geraten: Handy kippen, Treffer zählt, der nächste Begriff erscheint. Keine Ahnung: in die andere Richtung kippen und überspringen.
  6. Wechsel. Nach Ablauf der Zeit ist die nächste Person dran. Wer am Ende die meisten Treffer hat, gewinnt.

Wer die klassischen Grundlagen mit Teams und Strichliste nachlesen möchte, findet sie in unserer Anleitung zum Pantomime spielen.

Die besten Kategorien für Stirnraten

Nicht jede Kategorie eignet sich gleich gut. Begriffe, die man mit einer typischen Bewegung zeigen kann, funktionieren am besten.

Promis: Hier lebt Stirnraten von Imitationen. Beispiele aus dem Deck Promis:

Tiere: ideal für gemischte Gruppen und Kinder. Aus dem Deck Tiere: Hund, Eule, Nashorn und Schlange sind leicht, Alpaka, Koala und Kranich etwas kniffliger. Beim Koala hilft es, sich schläfrig an einen Mitspieler zu klammern wie an einen Baumstamm.

Alltagshandlungen: Begriffe wie Luftballon aufblasen, Pfannkuchen wenden oder Sich in einen vollen Bus quetschen aus dem Deck Spiel es vor bringen besonders viel Bewegung ins Spiel, weil alle gleichzeitig mitspielen können.

Tipps, damit die Runde richtig zündet

Varianten für Abwechslung

Wenn die Grundversion sitzt, bringen diese Varianten frischen Wind in den Abend:

Variante So geht es
Teamduell Zwei Teams, jedes Team hat eine Runde pro Durchgang. Die Treffer werden addiert.
Nur eine Person darf spielen Statt der ganzen Gruppe stellt nur der rechte Nachbar dar. Schwieriger und fairer bei großen Runden.
Staffel Nach jedem Treffer wandert das Handy zur nächsten Person. Die Zeit läuft für das ganze Team weiter.
Stille Runde Die Darstellenden bleiben mucksmäuschenstill, nicht mal Kichern ist erlaubt. Die ratende Person darf nur flüstern. Sorgt garantiert für Lachanfälle.
Gefühle-Runde Nur Gefühle wie stolz, verwirrt oder eifersüchtig. Klingt leicht, ist aber erstaunlich knifflig.

Gerade die Staffel eignet sich gut für Klassenfahrten oder große Familienfeiern, weil niemand lange zuschauen muss.

Stirnraten mit dem Handy spielen

Für Stirnraten braucht ihr eine Begriffssammlung auf dem Handy. Genau dafür gibt es Act Up: Die App ist kostenlos für iPhone und Android, ihr haltet das Handy an die Stirn, eure Freunde spielen die Karte vor, und mit einem Kippen zählt ihr den Treffer oder überspringt. Die Runden lassen sich sogar aufzeichnen, damit ihr die lustigsten Momente später noch einmal anschauen könnt. Die Decks Spiel es vor, Imitationen, Tiere und Gefühle sind dauerhaft kostenlos, alle weiteren gibt es mit Act Up Pro. Hier geht es zum Download.

Stirnraten passt zum Kindergeburtstag, zum Familienfest an Ostern oder Weihnachten und zum Spieleabend unter Freunden. Ein Handy reicht, und jeder kann sofort mitmachen.

Häufige Fragen

Wie funktioniert Stirnraten?

Eine Person hält sich das Handy mit dem Bildschirm nach außen an die Stirn. Die anderen sehen den Begriff und spielen ihn vor, die ratende Person kippt das Handy für richtig oder zum Überspringen.

Was ist der Unterschied zwischen Stirnraten und Wer bin ich?

Bei Wer bin ich klebt ein Zettel an der Stirn, und man stellt Ja-Nein-Fragen. Beim Stirnraten wechselt der Begriff ständig, die anderen spielen vor, und es geht um möglichst viele Treffer in kurzer Zeit.

Ab wie vielen Personen kann man Stirnraten spielen?

Schon zu zweit, eine Person rät und eine spielt vor. Am lustigsten ist es mit drei bis acht Leuten, die gemeinsam darstellen.

Ist Stirnraten für Kinder geeignet?

Ja, wenn die Begriffe passen. Tiere und einfache Alltagshandlungen klappen schon im Grundschulalter, bei Promis brauchen Kinder meist Hilfe.

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Spiel 107 Pantomime-Decks in der Act Up App

107 Decks in 72 Sprachen. Halte dir das Handy an die Stirn, kipp es zum Punkten und nimm die Runde auf, um die lustigsten Momente nochmal zu sehen.

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